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Berlin, den 03.11.2009
Sehr geehrte Damen und Herren. Der erste Beitrag im heutigen Newsletter kommt aus der Journalismusforschung. Manuel Puppis und Colin Porlezza führen Ihnen vor Augen, welche weitreichenden Konsequenzen die Veränderungen in der Medienlandschaft mit sich bringen. Das dies zum Teil heftige Reaktionen beinhaltet, lesen Sie im CARTA-Artikel. Daran schließt sich nahtlos ein Artikel über E-Books an. Diese erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit und bieten für die Interessenten nicht nur mehr Auswahl, sondern auch größere Unterschiede. Für Sie als Zeitungsmacher sicherlich interessant zu lesen ist der kritische Beitrag von Andrea Diener. Ihr Rückblick auf die Medientage in München ist scharfzüngig, exzellent und sprachlich bemerkenswert… Ein weiterer guter Beitrag kommt von Markus Hofmann. Er zeigt auf, wie Google im lokalen Bereich die kleinen und mittleren Verlage angreift. Lassen Sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen und ergreifen Sie Gegenmaßnahmen!


Liebe Zeitungsmacher, für Anregungen, Kritik und Erfahrungsaustausch sowie Impulse für neue Themen und Artikel stehen Ihnen das Team von tauxess und ich gern zur Verfügung. Und noch etwas in eigener Sache: Diese E-Mail ist kein Newsletter SPAM! Ihre Kontaktdaten sind uns aus persönlichen Gesprächen und Kommunikation bekannt und unterliegen in unserem Haus den rechtlich bindenden Datenschutzbestimmungen. Möchten Sie künftig keine aktuellen Informationen mehr auf diesem Wege erhalten, senden Sie bitte eine Antwort-E-Mail an as@tauxess.de mit dem Betreff „Abmeldung“. Wir löschen Sie dann sofort aus unserem exklusiven Verteiler.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Alexander Seiffert
Journalismusforschung
Alternativen zu Amazons Kindle
Kritischer Blick auf die Medientage in München
Wo Google die Verlage wirklich trifft: im lokalen Bereich


Der Röhrenblick: Warum im Journalismus nicht alles auf die private Karte gesetzt werden sollte
Handelsblatt

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„Big Daddy Has Gone and Left Journalism“, konstatierte der New Yorker Journalistik-Professor Jay Rosen unlängst in seinem Blog. Die fetten Jahre, als Medienunternehmen noch satte Gewinne einstrichen, sind vorbei. In der Zwischenzeit hat der Wind gedreht: Die Wirtschaftskrise sägt unerbittlich am Standbein der Werbeeinnahmen, die in den USA mittlerweile gar auf den Stand von 1970 zurückgefallen sind. Obendrein hat auch der Siegeszug des Internets im Mediensektor seine Spuren hinterlassen. Immer mehr Menschen informieren sich im Netz und beziehen die tägliche Portion News kostenlos, sodass den Medienhäusern auch noch ihre Publika wegbrechen. Und Onlinewerbung kann die ausbleibenden Print-Werbeumsätze bei Weitem nicht ausgleichen. Die Medienkrise trifft vor allem die Printmedien mit voller Wucht: Übrig bleiben dezimierte Redaktionen, hilflose Manager, frustrierte Rezipienten – und nicht zuletzt perplexe Journalismusforscher. >>>


Alternativen zu Amazons Kindle
Sie suchen einen E-Book-Reader? Machen Sie es sich nicht zu leicht! Neben dem Kindle und den Geräten von Sony gibt es noch viele andere E-Book-Lesegeräte. Die Auswahl ist größer als man gemeinhin glaubt - und die Unterschiede sind es auch.
Hand aufs Herz: Wie viele E-Book-Reader kennen Sie wirklich? Den Amazon Kindle, Sonys PRS-505 und das Touchscreen-Modell PRS-600, klar, aber welche noch? Kurz vor dem Beginn der Buchmesse in Frankfurt hat sich SPIEGEL ONLINE auf dem Markt umgesehen und festgestellt: Es gibt noch viel mehr spannende Lesegeräte da draußen. Manche billiger und andere enorm viel teurer als die bekannten Modelle. >>>



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Beim Catering wird genetworkt: Der Stehtisch


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Seit einigen Jahrmillionen evolutioniert der Mensch vor sich hin. Erst kroch und kletterte er so herum, dann erhob er sich langsam von allen Vieren, nahm eine erst gebückte, dann zunehmend aufrechte Haltung ein, und schließlich, nach rund 6 Millionen Jahren der Entwicklung, war er endlich reif für den Stehtisch. Da steht er nun, und je nachdem, welcher Schicht er angehört, betreibt er dort wahlweise ungesunde Ernährung oder Networking. Mensch, was ist aus dir geworden? Hast du an einem schönen, warmen Herbsttag, wenn die Sonne scheint, die Vögel singen und die Blätter sich dem Höhepunkt ihrer Farbpracht zuwenden, wirklich nichts besseres zu tun, als in trockener Luft herumzustehen, vage thailändischen Catering-Blödsinn in dich hineinzuschaufeln, der aus kaltem Gemüse besteht, in das eine Packung Erdnüsse hineingefallen ist, und dabei so zu tun, als seiest du, du beanzugtes Individuum mit dem Schmalzhaar, wahnsinnig wichtig? Kannst du nicht einmal für drei Sekunden dein iPhone ablegen, mußt du da wahlweise hineinplappern oder an den Widgets herumspielen, um dich zu informieren, wie das Wetter ist, wenn ein Blick aus dem Fenster genügte: Wunderschön?
Es sind ja schließlich Medientage in München, sagst du, und wippst, Dynamik vortäuschend, an deinem Stehtisch herum. >>>



GASTBLOG: Wo Google die Verlage wirklich attackiert

Egal, wer in diesen Tagen in der digitalen Welt sein Geschäftsmodell erodieren sieht und nach Sündenböcken sucht: Google-Bashing geht immer! Der Lieblingsfeind der traditionellen Nachrichtenmedien ist Google News. Für Rupert Murdoch zum Beispiel sind Aggregatoren wie Google News nichts anderes als “Plagiatoren” und “Content-Kleptomanen”. Tatsächlich ist Google News aber für den kaufmännischen Erfolg oder Misserfolg von News-Websites von nachrangiger Bedeutung. Dafür startet Google ganz woanders eine Attacke auf die Verlage: im Lokalen. Die Händler vor Ort sind das Brot- und Buttergeschäft aller regionalen Zeitungsverlage. In den USA bietet Google jetzt diesen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine Reihe von Diensten, die das hyperlokale Marketing neu definieren: >>>



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