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Berlin, den 03.12.2009
Sehr geehrte Damen und Herren. Mein Rückblick auf den voran gegangenen Monat stellt sich nicht nur durch das phantastische Wetter im November sonnig dar. Auch bei beim schmökern in den einzelnen Beiträgen werden Sie feststellen, dass sich wieder allerlei Wissenswertes und interessantes zugetragen hat. Gleich im ersten Beitrag von „Die Zeitungen“ erfahren Sie, welchen Stellenwert ihr Bereich in der „Informationsgesellschaft 2.0“ hat. Nicht genug dessen, nein auch von „oberster Stelle“ in unserem Land bekommen Sie Unterstützung. Wie diese aussehen könnte, lesen Sie im Beitrag von „Spiegel Online“. Ein Interview mit Anne-Kathrin Schneider vom Zeitungsverlag Waiblingen zeigt auf, warum für einen Regionalverlag der Aufbau einer Community interessant ist. Aufgrund unseres Geschäftsmodells, aber nicht nur, freute ich mich zu lesen, das dort die besondere Bedeutung und Möglichkeiten von Bildgalerien erkannt wird. Ein durch und durch Lesenswerter Artikel kommt von „medienrauschen“ über das Ende von „netzeitung.de“. Über das Ende einer Odyssee und was Medienhäuser in unserem Land daraus lernen können. Anfang des Monats fanden die Medientage in Passau statt. Auf der dazu gehörigen Website können Sie diese Revue passieren lassen, Meinungen erfahren und Anregungen finden.


Liebe Zeitungsmacher, für Anregungen, Kritik und Erfahrungsaustausch sowie Impulse für neue Themen und Artikel stehen Ihnen das Team von tauxess und ich gern zur Verfügung. Und noch etwas in eigener Sache: Diese E-Mail ist kein Newsletter SPAM! Ihre Kontaktdaten sind uns aus persönlichen Gesprächen und Kommunikation bekannt und unterliegen in unserem Haus den rechtlich bindenden Datenschutzbestimmungen. Möchten Sie künftig keine aktuellen Informationen mehr auf diesem Wege erhalten, senden Sie bitte eine Antwort-E-Mail an as@tauxess.de mit dem Betreff „Abmeldung“. Wir löschen Sie dann sofort aus unserem exklusiven Verteiler.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Alexander Seiffert
Neue TNS Emnid-Studie „Informationsgesellschaft 2.0
Die Bundeskanzlerin sorgt sich um die Zukunft deutscher Presseverlage.
Die Jugend ist online - ihre Zeitung auch.
Das Ende der Netzeitung ist hausgemacht.
Medientage Passau 2009 - Rückblick und Ergebnisse


Neue TNS Emnid-Studie „Informationsgesellschaft 2.0“
Die Zeitung

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Als vertrauens- und glaubwürdige Nachrichtenquelle sind die Zeitungen unangefochten die Nummer 1. Im intermedialen Vergleich erzielt das Printprodukt regelmäßig den höchsten Wert bei der Frage nach der Glaubwürdigkeit. Dass es den klassischen Medien gelingt, diese Vertrauenswürdigkeit und Seriosität auch ins Internet zu verlängern, zeigt nun eine neue Studie der TNS Emnid Medienforschung. Untersucht wurde das Informationsverhalten der Bundesbürger in der „Informationsgesellschaft 2.0“. Knapp 1.000 Befragte mit Internetzugang gaben Auskunft darüber, wie sie sich auf dem Laufenden halten und welche Informationsquellen sie bevorzugen. Ergebnis: Die klassischen Medien haben auch in der gegenwärtigen Medienrealität die Nase vorn, wenn es um das Konsumieren von Informationsangeboten geht. Nach wie vor nehmen die Zeitungen als Informationsquelle für aktuelle Nachrichten eine Spitzenposition ein.
Für drei Viertel der Befragten ab 14 Jahren ist die klassische Tageszeitung die Informationsquelle für das Weltgeschehen.


Bundeskanzlerin sorgt sich um die Zukunft deutscher Presseverlage
Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgt sich um die Zukunft deutscher Presseverlage. Sie stellt in Aussicht, die Bundesregierung werde sich mit der Möglichkeit befassen, die Mehrwertsteuer für kostenpflichtigen Journalismus im Netz zu senken. "Das Internet bedeutet auch den Verlust von über Generationen tradierten Gewissheiten", sage Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute in Berlin auf einer Tagung der Zeitschriftenverleger. Sie traf damit die Stimmungslage ihres Publikums im Kern. Die Verlage fordern für die unwägbare digitale Welt neue Schutzrechte für ihre Produkte.
Merkel sprach sich dabei für das geforderte "Leistungsschutzrecht für Presseverlage" aus. Es könne helfen, die "überhand nehmende Gratismentalität" im Netz zu begrenzen. Die Bundeskanzlerin erklärte, sie wisse um die Bedenken der "Internetgemeinde" und vieler Autoren gegen ein solches neues Schutzrecht. Es müsse daher den Interessen aller Beteiligten gerecht werden: denen der Autoren, der Verleger, der kommerziellen und der Endnutzer.


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Die Jugend ist online - ihre Zeitung auch


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Wie gewinnt man als Regionalverlag neue Leser? Wie erweckt man schon bei der Jugend Interesse am Medium “Zeitung”? Ist eine Community für einen Regionalverlag sinnvoll? Anne-Katrin Schneider präsentiert am fünften Social Media FORUM das Medien-Community-Konzept des Zeitungsverlags Waiblingen. Vorab erklärt sie im Kurzinterview die Bedeutung ihrer Community “nicht jugendfrei” und den aktuellen Nutzen: Können Sie den Vortrag in drei Stichworten zusammenfassen:
1. Die Zielgruppe Jugend: Warum und wie sie für die Zeitung erreichbar ist
2. Künftige Abonnenten: Von den Kindernachrichten über „nicht jugendfrei“ bis hin zum Familienforum - ein integriertes Konzept des Zeitungsverlags Waiblingen
3. Crossmediale und nonmediale Vernetzung:  Möglichkeiten, das Konzept von „nicht jugendfrei“ auf andere Bereiche des Zeitungsgeschäftes zu übertragen
Welche Bedeutung hat die Community für Ihr Verlagsgeschäft?




Das Ende der Netzeitung ist hausgemacht.

Es ist vorbei. Die jahrelange Odyssee der Netzeitung íst beendet. In einer knappen Mitteilung läßt der derzeitige Eigentümer M. DuMont Schauberg wissen, dass das Konzept einer reinen Internet-Zeitung gescheitert ist. Am 31.12.2009 sagt die Redaktion und das Konzept “Adieu”. Und so leid einem die Kollegen tun, so sehr man die Netzeitung nun beweinen mag, so sehr muss man auch sehen, dass das Ende der Netzeitung auch hausgemacht ist, und nicht (nur) mit dem höheren Etat der konkurrierenden, etablierten Medienhäuser zu tun hat. Denn wenn man einmal ehrlich ist, so war die Idee einer reinen Net(z)-Zeitung zwar irgendwie wunderbar, charmant und neu. Aber so richtig toll umgesetzt war sie nie. Bis auf eine Blog-Kolumne gab es kaum exklusive Geschichten, erst recht keine die medial dem Internet gerecht aufgearbeitet waren. Weit weg war die Netzeitung schon immer von den eigenen journalistischen Ansprüchen, ebenso wie von einem technischen und medialen Format, das im Internet daheim ist. Insbesondere seit die Web 2.0-/Social Media-Welle durch das Internet rollt offenbar die Netzeitung ihr grundlegendes Fehlverständnis gegenüber ihrer digitalen Heimat. Denn wo Welt kompakt, Zeit Online oder das von der WAZ-Gruppe geleitete derWesten durch Einbeziehungen von Facebook, twitter und Co. versuchen an den Leser zu rücken wirkte die Netzeitung immer eher wie ein Geist der eigenen Idee.



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Medientage Passau 2009 - Rückblick und Ergebnisse


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Die Medientage Passau sind vorbei. Und sie waren ein voller Erfolg! Die rund 400 Teilnehmer konnten an kontroversen Diskussionsrunden, spannenden und fundierten Vorträgen und Praxis orientierten Workshops ihr Wissen und ihre Fähigkeiten rund um das Cross mediale Publizieren erweitern. Auf den Internetseiten finden Sie nun Nachberichte, Ergebnisse und eine abschließende Presseerklärung zu den Medientagen.