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Berlin, den 02.02.2010
Sehr geehrte Damen und Herren, der erste Monat der neuen Dekade ist vorüber und business as usual geht weiter im Zuge der Entwicklung auf dem Zeitungsmarkt.

Im heutigen ersten Artikel erfahren Sie, was die „New York Times“ in eigener Sache über Bezahlsysteme und kostenpflichtige Bereiche vermeldet.

Klappern gehört zum Handwerk. Vorzüge welcher Art auch immer können öffentlich vorgestellt werden. Eine gute Selbstdarstellung gehört dazu. Ein sehr guter Beitrag von „blogmedien“ zum gegenwärtigen Hype um das „I“ vom Steve zeigt aber auch auf, dass Journalisten nie die kritische Distanz verlieren dürfen.

Gary Hayes`Social Media Count gibt Ihnen eine Vorstellung davon, welche immensen Datenmengen und Umsätze pro Sekunde im WWW generiert werden. Passen Sie auf, dass Ihnen davon nicht schwindelig wird!

Was für Fachverlage gut ist, sollte tunlichst auch in der übrigen Verlagswelt Beachtung finden. Warum Print und Online sich die Hand reichen müssen erfahren Sie im Beitrag von Michael Schubert.

Vor kurzem traf ich mich mit einem Kollegen von Ihnen - hier in Berlin auf einen Kaffee, sorry, 2 Cappuccino. Unter anderem kamen wir auf das Thema „dpa“. Dies gab den Anstoß für den heutigen letzten Beitrag von Stefan Niggemeier. Ein gutes Beispiel dafür, das neue Besen gut kehren, ist die klare Ansage vom neuen Chef der Nachrichtenagentur, Wolfgang Büchner, hinsichtlich des Qualitätsanspruches des Hauses. Lassen Sie sich davon inspirieren…

Liebe Zeitungsmacher, für Anregungen, Kritik und Erfahrungsaustausch sowie Impulse für neue Themen und Artikel stehen Ihnen das Team von tauxess und ich gern zur Verfügung. Und noch etwas in eigener Sache: Diese E-Mail ist kein Newsletter SPAM! Ihre Kontaktdaten sind uns aus persönlichen Gesprächen und Kommunikation bekannt und unterliegen in unserem Haus den rechtlich bindenden Datenschutzbestimmungen. Möchten Sie künftig keine aktuellen Informationen mehr auf diesem Wege erhalten, senden Sie bitte eine Antwort-E-Mail an as@tauxess.de mit dem Betreff „Abmeldung“. Wir löschen Sie dann sofort aus unserem exklusiven Verteiler.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr
Alexander Seiffert




Ab 2011 wird kassiert:


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Die "New York Times" setzt ab dem kommenden Jahr auf Bezahlinhalte im Netz, und zwar mit einem eigenen Bezahlsystem. Das finanziell gebeutelte Blatt zieht damit die Konsequenzen aus niedrigen Werbeerlösen. Setzt die NYT damit einen Branchentrend?
New York - Die Meldung in eigener Sache ist vorsichtig formuliert. Man werde künftig für "häufige Zugriffe auf die Web-Seite" der "New York Times" Geld verlangen, heißt es dort, allerdings erst ab Anfang 2011. Einige Artikel pro Monat könnten auch dann weiterhin kostenfrei gelesen werden, ab einem bestimmten Punkt aber würde Lesern eine Pauschalgebühr für den Rest des Monats abverlangt. Man habe verschiedene Modelle erwogen und dieses als günstigstes sowohl für Anzeigenerlöse als auch zur Generierung zusätzlicher Abonnement-Umsätze identifiziert. Für Abonnenten der Print-Ausgabe werde der Online-Zugang vollständig kostenfrei sein.
Weltweit wird die Verlagsbranche mit Spannung erwarten, ob das journalistische Vorbild NYT es schafft, die Gewohnheiten von Internetnutzern zu verändern. Die Zeitung wird mit dem Übergang zu einem Bezahlmodell einen Schritt vollziehen, der sich - zumindest als theoretisches Konzept - bei Verlegern in aller Welt derzeit wachsender Beliebtheit erfreut.

Aber: Reicht das Gewicht der NYT, den Markt zu verändern?



Wenn Steve ein “i” legt…

…verlieren Journalisten gern mal die kritische Distanz und lassen sich einfach “veräppeln”.
Bislang haben es Computer bei “Bild” nur auf die Titelseite geschafft, wenn diese vom Zentralorgan vieler Deutscher als “Volks-PCs” selbst verscherbelt worden. Am Donnerstag verkündet das Boulevardblatt auf Seite 1: “Das ist das iPad von Apple!”, gerade so, als hätte Mercedes das Auto der Zukunft vorgestellt und Zigtausend Arbeitsplätze in der deutschen Industrie langfristig gesichert. Doch das ist nicht der Fall. Vielmehr ist der Springer-Konzern offenbar auf eine gedeihliche Partnerschaft mit “Apple” angewiesen, schließlich werden seit geraumer Zeit “Bild”- und “Welt”-Applikationen kostenpflichtig über den “App-Store” vertrieben. Darin sieht Deutschlands zweitgrößter Medienkonzern immerhin ein “zukunftsfähiges Geschäftsmodell.”

Auch die Tagesthemen kamen nicht umhin am Mittwochabend, nur wenige Stunden nachdem Steve Jobs das “iPad” der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte, den neuen Tablet-Computer ausführlich ins Bild zu rücken. Für große Internetportale war die “Welturaufführung” in San Francisco ohnehin so etwas wie Pflichtprogramm, schließlich hat Steve Jobs ein neues “i” gelegt.



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The social web counter


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Living statistics – Many of us who have been following social media since the early 90s are very sensitive to today’s exponential growth in usage of the sharing web. Inspired by other cool real time counters, The Goddess of Social Media Laurel Papworth, my own Rise & Rise of Social Media presentations and various ‘cool’ videos (you know the ones) I decided to put together this little Flash app (which is in constant development) showing how active & dynamic the Social Web is. More after the embed…




Medienforschung

Zwischen den Fachmedienangeboten von Print und Online findet keine Kannibalisierung statt.
Das ist das Kernergebnis einer aktuellen Nutzungsanalyse von TNS Emnid Medienforschung im Auftrag von Springer Automotive Media. Fachverlage müssen heute neben einer hochwertigen Fachzeitschrift als Printausgabe auch ein attraktives Web-Angebot bereitstellen, um insbesondere den Erwartungen ihrer (B-to-B-)Zielgruppen gerecht zu werden. Damit das multimediale Portfolio optimal ausgesteuert und vermarktet werden kann, bietet TNS Emnid neben der Erhebung relevanter Nutzungsdaten des Print-Angebotes mit dem innovativen Instrument WebStA die Erhebung entsprechender Daten für Websites an.

WebStA (Webseiten-Struktur-Analyse) ist eine Gemeinschaftsentwicklung der TNS Emnid Medienforschung mit Interrogare und orientiert sich in ihrem Ansatz an allgemein anerkannten Media-Konventionen. Zu diesen gehören eine Mindeststichprobengröße von 250 Interviews und die Ermittlung relevanter Zielgruppendaten gemäß dem ZAW-Rahmenschema und den AMF-Vorgaben. Dazu gehören beispielsweise Branchenzugehörigkeit, Entscheiderstatus und berufliche Position. Darüber hinaus ermittelt eine WebStA -Analyse Quantität und Qualität der Nutzung einer Website.



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Klare Ansage bei dpa: Lieber spät als falsch.


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Vor zehn Tagen hatte dpa gemeldet, dass sich der Bundesvorsitzende der Republikaner, Rolf Schlierer, von seinem Amt zurückziehe – und sich dabei auf eine gefälschte E-Mail verlassen. Zuvor war dpa bereits auf eine von Aktivisten lancierte Pressemitteilung hereingefallen, die behauptete, die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung” wolle ihren Stiftungsrat um drei Personen mit aktueller Vertreibungserfahrung erweitern. Und im September berichtete dpa, dass es in einer amerikanischen Kleinstadt Bluewater ein Selbstmordanschlag von Deutschen gegeben habe — in Wahrheit eine Inszenierung von Filmemachern.

Wolfgang Büchner, seit Jahresbeginn Chef der Nachrichtenagentur dpa, will in den Köpfen seiner Mitarbeiter einen „Check-Reflex” aktivieren, um seltener auf Falschmeldungen hereinzufallen. „Nachdem die dpa nun zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen auf eine Fälschung hereingefallen ist, müssen wir unsere Arbeitsweise und Sicherheitssysteme noch einmal überprüfen”, schreibt er in einer internen Mitteilung.