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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Sommer neigt sich dem Ende zu, nun erwartet uns vielleicht ein angenehmer Herbst mit sonnigen Tagen der Muße. In diesem Sinne habe ich Ihnen im heutigen Newsletter Themen zusammengestellt, welche ausführlicher behandelt werden und Zeit zum Lesen erfordern.

Im ersten Beitrag wird Ihnen die Sorge vor der Regelung Ihrer eigenen Zukunft genommen. Der Artikel in der aktuellen Ausgabe von“ Brand1“ regte auch mich stark zum Nachdenken an…

Ein Aufruf aus dem Hause Dumont wird danach kommentiert. Ich persönlich wünsche mir hier, dass den Worten möglichst Taten folgen werden.

Der gewichtigen Verwandtschaft der Zeitung, dem Buch, ist der danach folgende Artikel gewidmet. Vieles vom dem aufgeführten trifft auch auf die Zeitungslandschaft zu!

Abschließend noch aus aktuellem Anlass ein kritischer Wortlaut zu der tagtäglichen Arbeit aus dem Bereich Journalismus.

Liebe Zeitungsmacher, für Anregungen, Kritik und Erfahrungsaustausch sowie Impulse für neue Themen und Artikel stehen Ihnen das Team von tauxess und ich gern zur Verfügung. Möchten Sie künftig keine aktuellen Informationen mehr auf diesem Wege erhalten, senden Sie bitte eine Antwort-E-Mail an as@tauxess.de mit dem Betreff „Abmeldung“. Wir löschen Sie dann sofort aus unserem exklusiven Verteiler.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Alexander Seiffert


Das Vermächtnis


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So, wie es ist, könnte es ewig bleiben!

Bei der Nachfolge ist dieser Wunsch oft Vater des Gedankens.

Das klappt nicht.

Das Problem bei den Nachfolgern sind die Vorgänger. Wir.

1. Der Meier und dem Meier sein Sohn

Evolution - das heißt Entwicklung, und das bedeutet: Es geht voran. So kommt es, dass wir glauben, dass der Mensch im Lauf der Geschichte Stück für Stück immer schlauer geworden ist. Auf einer langen, gerade nach oben verlaufenden Treppe schreitet er voran. Generation um Generation. Und auf welcher Stufe wir auch stehen: Es kommt etwas Besseres nach.

Das klingt beruhigend - ist aber nicht ganz richtig. Das fällt uns spätestens dann auf, wenn wir uns ernsthaft mit der Frage beschäftigen: Was kommt, wenn wir nicht mehr sind?

Ein ungutes Thema. Denn Nachdenken über Nachfolger ist immer auch Nachdenken über das eigene Ende. Das macht keinen Spaß. Und mal ganz ehrlich: Was könnten die, die nach uns kommen, schon besser machen? Können die vielleicht, was wir können? Wissen die, was wir wissen? Das sieht nicht so aus. Wahrscheinlicher ist, dass die sich an unserem Lebenswerk vergreifen, es verhunzen und verjubeln. Und wir, wehrlos, weil verrentet oder schon am Verrotten - können nichts dagegen tun. Wenn das der Fortschritt ist - dann vielen Dank auch. Aber was bleibt uns übrig?

Wenn wir nicht über unser Ende hinausdenken, dann wird sich bald schon kein Schwein mehr an uns erinnern. Nicht mal an das, was andere daraus gemacht haben. Kein Denkmal, nichts. Mehr...




Verleger, hört die Worte von Konstantin Neven DuMont

Heute wetterte ich wieder einmal gegen die Unart deutscher Verlage, sich nicht gegenseitig zu verlinken. Würden sie dies tun, bekämen Exklusivgeschichten fast sofort mehr Leser – und somit ihre Medienhäuser mehr Anzeigeneinnahmen.

Konstantin Neven DuMont hat daraufhin etwas sehr interessantes kommentiert, das ich hiermit hervor heben möchte. Er ruft die Verlage dazu auf, sich zu verlinken:

“Die Förderung des investigativen Journalismus durch eine stärkere Verlinkung fordere ich schon seit Jahren. Mein Kommentar “Orientierung in der digitalen Welt” beschäftigt sich ebenfalls mit diesem wichtigen Thema. Der gesamte Beitrag erscheint am kommenden Samstag in der Frankfurter Rundschau. Hier ist ein Textauszug: Mehr…




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Schallplatten knistern, Papierbücher rascheln...


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65 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage zur Zukunft des gedruckten Buches erwarten, dass dieses niemals als Massenprodukt verschwinden wird. Wunschtraum oder realistische Prognose?

Stellt euch vor, wir befänden uns im Jahr 2060. Mittlerweile sieht die Welt aus wie in einem Science-Fiction-Film aus vergangener Zeit. Viele Menschen besitzen ein kleines, mit Solarstrom betriebenes Fluggerät. Egal ob zu Hause oder in öffentlichen Gebäuden – überall stößt man auf riesige Touch-Bildschirme.

Alles ist vernetzt. In der Hosentasche trägt man eine hauchdünne, zusammenfaltbare Scheibe mit sich herum, eine Kombination aus Smartphone und Notebook. Über das Gerät hat jeder Zugriff auf alle jemals veröffentlichten Informationen und Inhalte, egal ob Filme, Bücher oder Musik. Mit Hilfe einer Funkverbindung lassen sich Inhalte auf eine 3D-Brille übertragen, so dass der heimische Fernseher überflüssig geworden ist. Mehr…




Die Aufregungsspirale

Vielleicht war sie ja schon immer naiv - diese Annahme, Journalisten hätten die Aufgabe, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Sie wären dafür da, eine Schneise zu schlagen in das Unterholz der Informationen, die täglich, stündlich, ja inzwischen sogar im Sekundentakt aus dem Boden schießen, um uns Allen den Blick auf die wesentlichen Dinge zu verstellen. Der Gedanke hinter dieser Annahme: für eine funktionierende Demokratie braucht es einen Ort, an dem die wichtigen Anliegen einer Gesellschaft sachlich diskutiert werden, damit der Bürger sich eine Meinung bilden kann.

In Wirklichkeit, das zeigen die vergangenen Tage, sind Journalisten jedoch nicht die Vermittler von Fakten und begründeten Meinungen, sondern die Veranstalter eines großen Kasperletheaters. Der Vorteil für das Publikum: Es kann selbst entscheiden, welchen Mitspieler es für den Räuber, den Polizisten oder gar das Kasperle hält.

Wir erinnern uns: die Vorstellung begann damit, dass "Bild" und "Spiegel" zeitgleich den Vorabdruck eines neuen Buches brachten. Eine Ehre, die sonst nur Staatschefs oder gewesenen Sportgrößen zuteil wird. Das Kalkül: die Aufregung wird groß sein, die Auflage aller Beteiligten wird steigen. Das Werk aus einem bis dahin unbekannten Kleinverlag schoss, noch nicht veröffentlicht, auf Platz eins der Amazon-Verkaufsrangliste. Mehr...




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