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Berlin, den 5. August 2009
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zeitungsmacher.
Da uns Petrus einen Sommer mit einem Auf und Ab der Temperaturen beschert, heute gleich zum Anfang einen Artikel mit Stabilität: lesen Sie, wie es um die Reichweiten bei den Zeitungen in unserem Land bestellt ist.

Mit einem zwinkernden Auge lade ich Sie ein zu erfahren, warum Wettrennen im Hamsterrad die possierlichen Tierchen durchaus einmal auch außen vorlassen können - ein Bericht über Geschwindigkeit und was sich damit verbinden kann.

Weitaus ernster möchte ist der Hintergrund der sich anschließenden Zeilen vom Guardian. Dessen Herausgeber Alan Rusbridger warnt vor Korruption bei fehlender Kontrollfunktion der Medien. Eine gute Möglichkeit, Ihre Englisch Kenntnisse zu testen, kommen doch die Zeilen frisch von der Insel.

Zu Ihrer tagtäglichen Arbeit bei Zeitungen und Verlagen gehört die Typografie wie das Licht zur Sonne. Was außerdem noch interessantes mit Buchstaben angestellt werden kann, lesen Sie im Artikel des Gothe-Institutes.

Eine besondere Lektüre möchte ich Ihnen ans Herz legen. Der VDZ und Presse Grosso haben eine Käufermarktstudie heraus gebracht, mit Hilfe derer Sie Ihre Handlungen und Projekte neu bewerten können.

Zuguter letzt eine Einladung: Wir freuen uns Sie zur 1.Berliner Fachtagung für Verlage und regionale Zeitungshäuser mit dem Thema: "Cross-Mediale Konzepte zur Leserbindung und - gewinnung" einladen zu dürfen. Die aktuellen Veränderungen in der Wirtschaft und Ihre starken Auswirkungen auf die Medienlandschaft sind für Zeitungsverlage eine bleibende Herausforderung. Nach Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Grundlagenforschung ist es für regionale Abozeitungen schwierig, sich allein durch redaktionelle Inhalte deutlich voneinander zu differenzieren. Welche Möglichkeiten kann ein Verlag nutzen um seine Titel von konkurrierenden Objekten deutlich abzugrenzen? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen am 05. November 2009 erläutern. Als Referenten konnten wir interessante Fachleute gewinnen.


Liebe Zeitungsmacher, für Anregungen, Kritik und Erfahrungsaustausch sowie Impulse für neue Themen und Artikel stehen Ihnen das Team von tauxess und ich gern zur Verfügung. Und noch etwas in eigener Sache: Diese E-Mail ist kein Newsletter SPAM! Ihre Kontaktdaten sind uns aus persönlichen Gesprächen und Kommunikation bekannt und unterliegen in unserem Haus den rechtlich bindenden Datenschutzbestimmungen. Möchten Sie künftig keine aktuellen Informationen mehr auf diesem Wege erhalten, senden Sie bitte eine Antwort-E-Mail an as@tauxess.de mit dem Betreff „Abmeldung“. Wir löschen Sie dann sofort aus unserem exklusiven Verteiler.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Alexander Seiffert
Leserstruktur bleibt stabil
Wettrennen im Hamsterrad
Warnung vor Korruption
Aufbewahren von Buchstaben
Empfehlung einer Studie
1.Berliner Fachtagung für Verlage


Sieben von zehn Deutschen lesen täglich Zeitung
BDZV

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Fakten: Reichweite bei Bevölkerung über 14 Jahre: 71,4 Prozent/ Zeitungswebsites erreichen 41 Prozent der Internetnutzer. Die Reichweiten der Zeitungen in Deutschland bleiben stabil. 71, 4 Prozent der Bürger greifen regelmäßig zur Tageszeitung (2008: 72,4 Prozent). Anders ausgedrückt: Gut sieben von zehn Deutschen über 14 Jahren lesen täglich mindestens eine Zeitung. Die Leserstruktur der Tageszeitungen ist insgesamt stabil geblieben. Die Regel, dass mit steigendem Alter die Zahl der Zeitungsleser erkennbar zunimmt, gilt weiterhin. 2009 liegt die Reichweite in der Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren bei 65,0 Prozent (2008: 66,8 Prozent) und steigt auf 83 Prozent bei den 60- bis 69-Jährigen (2008 83,8 Prozent). Auch Jugendliche und junge Leute lesen Zeitung: bei den 14- bis 19-Jährigen liegt die Reichweite bei 45,1 Prozent; von den 20- bis 29-Jährigen greifen 56,3 Prozent täglich zur Zeitungslektüre. Das heißt: In den beiden jüngsten Segmenten wird etwa die Hälfte regelmäßig von der gedruckten Zeitung erreicht. >>>


Das Wettrennen im Hamsterrad
Noch nie konnten Journalisten die Menschen so schnell informieren – aber noch nie hatten sie so wenig Zeit, um Journalismus zu machen. Paradoxien und Gefahren des medialen Beschleunigungstrips. Von Uwe Krüger: Das Velodrom in Berlin-Friedrichshain, Mai 2009: Die Grünen halten ihren Wahlprogramm-Parteitag ab und sind nervös: Wie werden sie in der Berichterstattung wegkommen? Die Medienvertreter bekommen die Redetexte zum Anfang der Rede zugemailt. Jeder zweite Grüne hängt über seinem Blackberry oder i-Phone, um zu schauen, welche Zitate die Agentur aus der Rede herausgepickt hat, die vorne gerade gehalten wird. Diese Neugier überlastet das W-Lan-Netz im Velodrom; nervöse Journalisten schimpfen, dass sie keinen Kontakt mit ihren Redaktionen bekommen, die ihre Texte ins Netz stellen wollen. >>>
message Internationale Zeitschrift für Jounalismus

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Guardian-Herausgeber warnt vor Korruption


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Guardian-Herausgeber Alan Rusbridger warnt vor Korruption bei fehlender Kontrollfunktion der Medien. Die Kontrollfunktion der Presse ist ein Garant für die Funktionsfähigkeit der Demokratie. Der Guardian fragt jetzt, ob mehr Korruption in öffentlichen Institutionen droht, wenn die lokale Presse ihre Kontrollfunktion nicht mehr ausübt. ”Ich mache mir Sorgen, wie alle diese öffentlichen Behörden und Gerichte künftig funktionieren werden, wenn ihnen von öffentlicher Seite keiner mehr systematisch auf die Finger schaut. Ich glaube unsere Gesetzgeber sind sich der Probleme, die hier auf uns zukommen noch gar nicht bewusst, obwohl wir an einem Zeitpunkt angelangt sind, an dem wir mit dem Kollaps der Infrastruktur lokaler Berichterstattung in Presse und Rundfunk konfrontiert sind”, so Alan Rusbridger. >>>


Aufbewahren von Buchstaben
Aus Liebe zur Typografie sammelt der Berliner Verein „Buchstabenmuseum“ alte Werbeschriften. In einem Schaudepot können Teile der Sammlung besichtigt werden, doch die Pläne gehen noch weiter. Über Jahrzehnte gehörte die Neonleuchtreklame mit dem Schriftzug „Zierfische“ und den bunten Fischen zum Berliner Stadtbild. Von vielen Berlinern und Touristen wurde sie als leuchtende Wegmarke wahrgenommen und lieb gewonnen. Doch der Schriftzug eines Zoo- und Aquaristik Geschäft, angebracht an einem Haus am Frankfurter Tor im Stadtteil Friedrichshain, verlässt seinen Platz: Anfang 2009 wurde das Geschäft aufgrund Insolvenz geschlossen. Für die Kommunikationsdesignerin Barbara Dechant, die gleich um die Ecke wohnt, war dies der Moment, aktiv zu werden: Gemeinsam mit Anja Schulze, hauptberuflich in der Öffentlichkeitsarbeit beim Stadtmuseum Berlin tätig, betreibt sie seit 2005 das Buchstabenmuseum, dessen Ziel es ist, Schriftzüge und Elemente alter Leuchtreklamen vor der Verschrottung zu retten, zu sammeln und als Schauobjekte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. >>>


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Empfehlung einer Studie


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Quo vadis Zeitschriften? – VDZ und Presse-Grosso präsentieren neue Käufermarktstudie
Die deutsche Zeitschriftenlandschaft befindet sich im Umbruch – Leser kaufen weniger Zeitschriften, und das Konkurrenzmedium Internet ist auf dem Vormarsch. Dieser Entwicklung widmet sich die Studie „Quo vadis Zeitschriften? – Änderung der Medienlandschaft und Auswirkungen auf den Pressekäufer“. Das im Juli 2009 erschienene Werk ist eine gemeinsame Auftragsarbeit des Bundesverbandes Presse-Grosso und des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Neben Analysen des aktuellen Forschungsstandes zum Printmarkt werden Rückschlüsse auf das Käuferverhalten am Point of Sale gezogen und Handlungsmöglichkeiten für die Marktpartner aufgezeigt. >>>


1.Berliner Fachtagung für Verlage am Donnerstag, den 05. November 2009

Thema: Cross-Mediale Konzepte zur Leserbindung und - gewinnung
Zielgruppe: Verleger, Geschäftsführer, Verlagsleiter, Mitarbeiter des Verlagsmarketin (Online-Dienste, Abonnentengewinnung) von regionalen Zeitungsverlagen
Hintergrund: Die aktuellen Veränderungen in der Wirtschaft und Ihre starken Auswirkungen auf die Medienlandschaft sind für Zeitungsverlage eine bleibende Herausforderung. Nach Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Grundlagenforschung ist es für regionale Abozeitungen schwierig, sich allein durch redaktionelle Inhalte deutlich voneinander zu differenzieren. Welche Möglichkeiten kann ein Verlag nutzen um seine Titel von konkurrierenden Objekten deutlich abzugrenzen?  Eine Möglichkeit besteht darin mit zusätzlichen added value-Angeboten neue, aber auch bestehende Zielgruppen anzusprechen und sie langfristig zu binden. Leser erwarten Informationen über das Umfeld in dem sie leben. Über das, was dort passiert, wollen sie nicht nur lesen, sondern sie möchten es auch sehen - Fotos von lokalen Veranstaltungen, über das Leben in lokalen Vereine und vielleicht sogar über sich selbst. Dies zieht nicht nur vorhandene Leser auf die Internetseite der Verlage, sondern auch neue Zielgruppen. Mit einem erweiterten Service, z.B. dem Kaufangebot von Bildern können Verlage nachhaltig zusätzliche Erträge generieren. Welche technischen Voraussetzungen sind nötig um einen derartigen added value-Service anbieten zu können? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind beim Verkauf von Fotos zu beachten? Wie lassen sich Gelegenheitsbesuchern der Webseite in Abonnenten Ihrer Zeitung umwandeln? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der 1. Berliner Fachtagung für Verlage. mehr Informationen, Referenten, Buchung >>>



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