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Berlin, den 01.09.2009
Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich darüber, Ihnen heute durchweg positive Nachrichten mitteilen zu können in unserem monatlichen Newsletter.
Der Bericht vom VDZ wartet auf mit einer konjunkturellen Belebung der Wirtschaftslage in Deutschland. Wie genau sich dies auf den Bereich der Zeitungslandschaft auswirkt, erfahren Sie in der Übersicht des BDZV. Mit vielerlei Zahlenwerk finden Sie erläutert, wie Sparten und Regionen sich bisher entwickelt haben in 2009. Aus Übersee kommt ein lesenswerter Beitrag mit Ansichten und Visionen über die „New York Times“, die „Gray Lady“ der dortigen Drucklandschaft. Stellvertretend für einen Ansatz, wie eine mögliche Entwicklung in der Zunft aussehen könnte. Englischkenntnisse sind bei dem Artikel von Vorteil…
Warum ein „iPhone“ für die hiesige Verlagsbranche mehr als nur ein nettes Gimmik sein wird, erfahren Sie im Artikel der „Zeit Online“. An dieser Stelle möchte ich Sie noch einmal herzlich daran erinnern, dass am 05.11.2009 im Zuge der sich verändernden Anforderungen an Ihre Arbeit die 1. Berliner Fachtagung für Verlage und regionale Zeitungshäuser mit dem Thema „Cross-Mediale Konzepte zur Leserbindung und –gewinnung“ stattfinden wird. Rechtzeitig buchen ist immer von Vorteil. Hier können Sie dazu informieren.


Liebe Zeitungsmacher, für Anregungen, Kritik und Erfahrungsaustausch sowie Impulse für neue Themen und Artikel stehen Ihnen das Team von tauxess und ich gern zur Verfügung. Und noch etwas in eigener Sache: Diese E-Mail ist kein Newsletter SPAM! Ihre Kontaktdaten sind uns aus persönlichen Gesprächen und Kommunikation bekannt und unterliegen in unserem Haus den rechtlich bindenden Datenschutzbestimmungen. Möchten Sie künftig keine aktuellen Informationen mehr auf diesem Wege erhalten, senden Sie bitte eine Antwort-E-Mail an as@tauxess.de mit dem Betreff „Abmeldung“. Wir löschen Sie dann sofort aus unserem exklusiven Verteiler.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Alexander Seiffert
Wirtschaft und Werbung: Talsohle scheint erreicht
Zur Lage der Zeitungen in Deutschland 2009
What If: The New New York Times - Veränderung einer Zeitung, Übersee
Die Zeitungsbranche braucht ein iPhone


Wirtschaft und Werbung: Talsohle scheint erreicht
BDZV

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Gesamtwirtschaft und Werbemarkt warten erstmalig wieder mit positiven Umsatzzahlen auf. Die Rezession scheint in Deutschland vorbei zu sein. Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal wieder gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit käme die konjunkturelle Belebung deutlich früher als von vielen Experten erwartet. Zuvor war die deutsche Wirtschaftsleistung in vier Quartalen in Folge geschrumpft. Im Vergleich zum Vorjahr dürfte das BIP im zweiten Quartal aber noch um 6,6 Prozent niedriger gelegen haben. Dies verdeutlicht, wie stark die Wirtschaft von der globalen Krise getroffen wurde. Abzuwarten bleibt allerdings, welchen Einfluss stabilisierende Sondermaßnahmen wie Abwrackprämie und Förderprogramme für die Bauwirtschaft auf dieses vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes haben. >>>



Zur Lage der Zeitungen in Deutschland 2009
von Anja Pasquay. Die Zeitungen müssen sich schon zum zweiten Mal in diesem Jahrzehnt gegen rückläufige Anzeigenmärkte – insbesondere bei den extrem wirtschaftsabhängigen Stellenanzeigen – und darüber hinaus gegen sinkende Abonnenten- und Käuferzahlen behaupten. Sie sind dabei, wie alle anderen klassischen Medien auch, Teil der globalen und nationalen ökonomischen Entwicklung, die sich im Anzeigenmarkt ebenso niederschlägt wie in den Medienbudgets der Haushalte. Gleichwohl bewegen sich die Reichweiten der gedruckten deutschen Tageszeitungen auf nach wie vor hohem Niveau. Für die Tageszeitungen insgesamt wird 2009 eine Reichweite von 71,4 Prozent ausgewiesen. Dies bedeutet, dass gut 46 Millionen Deutsche über 14 Jahren täglich eine Zeitung in die Hand nehmen. Ihre höchste Reichweite erzielen die Tageszeitungen traditionell bei den 40- bis 69-jährigen Lesern, nämlich zwischen knapp 73 und 83 Prozent. Von den über 70-Jährigen greifen 82,2 Prozent regelmäßig zur Tageszeitung, und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 65 Prozent. Aber auch die jüngeren Altersgruppen sind Zeitungsleser: Immerhin gut 45 Prozent der 14- bis 19-Järigen und mehr als 56 Prozent der 20- bis 29-Jährigen interessieren sich für die gedruckte Tagespresse. >>>


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What If: The New New York Times - Veränderung einer Zeitung, Übersee


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Like everyone else I’ve watched the print media world fall apart over the last few years. The poster child for that industry is the New York Times, of course, and their many missteps in recent memory have been well chronicled. In early 2008 Marc Andreessen started a New York Times Deathwatch, and the company’s financial performance has degraded since then. I keep wondering what would happen if the top 10% of the writers at the NYTimes just…walked out. I know it’s crazy, but let’s just explore this a bit for the heck of it.Today the company is worth just a little over $1 billion. As recently as five years ago it was worth nearly 5x that much. You have to go back to the early 1980s to see a lower stock price. >>>


Die Zeitungsbranche braucht ein iPhone - Paid Content
Rupert Murdoch hat den letzten Glaubenskampf der Medienwelt wieder entfacht: Kann man im Internet Geld für journalistische Inhalte verlangen oder nicht? Mit seiner Ankündigung, Geld für Nachrichten im Internet zu verlangen, hat Rupert Murdoch einer alten Debatte Zündstoff gegeben. Rupert Murdoch hat jetzt noch einmal wiederholt, was er schon vor kurzem andeutete: Die Zeiten des Internet, wie wir es kennen, seien vorbei. Er meint das kostenlose Internet, in dem kein Leser für Nachrichten, Reportagen oder Interviews zahlt. Bis 2010 will Murdoch auf allen Medien-Websites seines Konzerns News Corporation von den Nutzern Geld verlangen. Medienprofessor Jeff Jarvis, Autor des Buches Was würde Google tun? und Apologet der aktuellen Kostenlos-Kultur, reagierte am schnellsten: "Als der Guardian mich bat, einen Kommentar zum Thema zu verfassen, bin ich rechts ran gefahren und habe im Auto geschrieben", twitterte er. Jarvis’ Tenor: Zeitungen können online nur dann Geld verlangen, wenn sie – wie die Financial Times oder Murdochs Wall Street Journal – wertvolle Fachinformationen haben, mit denen die Leser wiederum Mehrwert generieren können, und deren Rechnung sie als Spesen an ihren Arbeitgeber weiterleiten. Für alle anderen Titel sei die Hoffnung, Internet-Leser zu Kasse zu bitten, "fruchtlos und womöglich selbstmörderisch". >>>


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1.Berliner Fachtagung für Verlage am Donnerstag, den 05. November 2009

Thema: Cross-Mediale Konzepte zur Leserbindung und - gewinnung
Zielgruppe: Verleger, Geschäftsführer, Verlagsleiter, Mitarbeiter des Verlagsmarketin (Online-Dienste, Abonnentengewinnung) von regionalen Zeitungsverlagen
Hintergrund: Die aktuellen Veränderungen in der Wirtschaft und Ihre starken Auswirkungen auf die Medienlandschaft sind für Zeitungsverlage eine bleibende Herausforderung. Nach Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Grundlagenforschung ist es für regionale Abozeitungen schwierig, sich allein durch redaktionelle Inhalte deutlich voneinander zu differenzieren. Welche Möglichkeiten kann ein Verlag nutzen um seine Titel von konkurrierenden Objekten deutlich abzugrenzen?  Eine Möglichkeit besteht darin mit zusätzlichen added value-Angeboten neue, aber auch bestehende Zielgruppen anzusprechen und sie langfristig zu binden. Leser erwarten Informationen über das Umfeld in dem sie leben. Über das, was dort passiert, wollen sie nicht nur lesen, sondern sie möchten es auch sehen - Fotos von lokalen Veranstaltungen, über das Leben in lokalen Vereine und vielleicht sogar über sich selbst. Dies zieht nicht nur vorhandene Leser auf die Internetseite der Verlage, sondern auch neue Zielgruppen. Mit einem erweiterten Service, z.B. dem Kaufangebot von Bildern können Verlage nachhaltig zusätzliche Erträge generieren. Welche technischen Voraussetzungen sind nötig um einen derartigen added value-Service anbieten zu können? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind beim Verkauf von Fotos zu beachten? Wie lassen sich Gelegenheitsbesuchern der Webseite in Abonnenten Ihrer Zeitung umwandeln? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der 1. Berliner Fachtagung für Verlage. mehr Informationen, Referenten, Buchung >>>



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